Chronologie Gustav Nachtigal
Der Lebenslauf:
- 1834, 23. Februar. Gustav Nachtigal wird in Eichstedt bei Stendal (Altmark/Sachsen-Anhalt) geboren. 1839. Sein Vater, Pastor in Eichstedt, stirbt im Alter von 34 Jahren an der Lungenschwindsucht.
- 1850 kommt Nachtigal zum ersten Mal nach Köln und besucht seinen Onkel Dietrich Nachtigal.
- 1852 Abitur.
- 1852 bis 1858: Medizinstudium am Königlichen Friedrich-Wilhelms-Institut in Berlin, in Halle, Würzburg und Greifswald (Promotion 1857).
Staatsexamen.
Freundschaft mit Dr. Berlin.
Militärarzt in Köln. Ausbruch der Lungenkrankheit.
Spezielles Studium der Augenheilkunde in Berlin.
Schwere Erkrankung mit Blutsturz.
1862 bis 1875. Erster Afrika-Aufenthalt.- 1862, Oktober. Reise nach Algerien.
- 1863, Mai. Übersiedlung nach Tunis.
- 1864, November bis 1865, Februar. Revolution in Tunesien.
- 1867, Mai/Juni. Choleraepidemie in Tunesien.
Dezember bis 1868, März. Typhus und Hungersnot in Tunesien.- 1868, Mai/Juni. Heimatbesuch.
- 1869, Februar/März. Reise von Tripolis nach Mursuk (1. Etappe der Reise nach Kuka).
Juni bis September. Reise von Mursuk nach Tibesti und zurück.- 1870, April bis Juni. Reise von Mursuk nach Kuka in Bornu.(2. Etappe der Reise nach Kuka).
- 1871, März bis 1872, Februar. Reise von Kuka nach Kanem, Egei, Borgu und zurück nach Kuka.
- 1872, März bis August. Reise nach Baghirmi und zurück nach Kuka.
- 1873, Februar bis 1874, August. Reise von Kuka nach Khartum.
- 1875, April. Rückkehr in die Heimat.
Präsident der Deutschen Afrikanischen Gesellschaft in Berlin.- 1879. Vorsitzer der Gesellschaft für Erdkunde in Berlin.
Veröffentlichung "Sahara und Sudan" Bd. 1.- 1881. Veröffentlichung "Sahara und Sudan" Bd. 2.
- 1882 bis 1885. Zweiter Afrika-Aufenthalt.
Deutscher Generalkonsul in Tunis und- 1884. Kommissar für Westafrika.
- 1885, 20. April. Gustav Nachtigal stirbt an Bord der "Möwe" auf See vor der Westküste Afrikas. Beisetzung auf Cap Palmas, Liberia;
- 1887/88 Überführung nach Douala, Kamerun.
Für
die Genehmigung zur Veröffentlichung dieser
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